Über michMeine Ausbildungen/ Expertise
* IT-Systemkauffrau (Abschluss 2003)
* Studium der Sozialen Arbeit an der FH Frankfurt (Schwerpunkt Gesundheitswesen, B.Sc. 2012)
* Fort- und Weiterbildungen während meiner Tätigkeiten als Pädagogische Fachkraft in Krippe, KiTa, Hort und Schule (2007-2026)
* Reiki Grad 1 bei Edith und Horst Günther/ Friedrichsdorf (2015)
* Ernährung nach Anthony William (Medical Medium) seit 2019
* Detox Grundlagenkurs zur Ernährung von Anthony William bei Anika Piest (2020)
* Theta Healing Basis Seminar bei Christian Franconieri (2020)
* Ausbildung als ganzheitliche Gesundheitsberaterin b. Rüdiger Dahlke (2020-22)
* Ausbildung als Resilienztrainerin bei der AHAB Akademie (2024)
* Ausbildung zur Somatic Release Technik am Rubin Institut (2025)
* Online Weiterbildung zu den Healing Codes bei Dr. Alex Loyd/ Younity (2025)
* In Ausbildung als Beraterin/ Lifecoach bei der Internationalen Akademie für Positive und Transkulturelle
Psychotherapie (IAPP) - Prof. Peseschkian Stiftung in Wiesbaden (2025-26)
* Fortlaufende Ergänzung meines Wissens zu chronischen Erkrankungen über zahlreiche Online- Portale und Kurse, Newsletter u.a. von Fachmagazinen, Ärzteblättern und Naturheilkundlichen Experten aus Deutschland und
den U.S.A.
Meine Geschichte im Detail
Ich wurde 1979 in Barcelona geboren – als Tochter einer deutsch-amerikanischen Lehrerin und eines professionellen Turners und Künstlers. Schon früh wuchs ich in einer multikulturellen und eher unkonventionellen Familie auf. Nach der Trennung meiner Eltern und vielen Umzügen zwischen Spanien und Deutschland verlor ich mehrmals mein Zuhause – und damit oft auch ein Stück Halt. Das Gefühl von Einsamkeit und Anderssein begleitete mich von klein auf.
Trost fand ich bei meiner Mutter, meinen Großeltern und vor allem in der Natur. Besonders der Wald wurde zu meinem Rückzugsort und Kraftplatz. Heute weiß ich: Er war es, der mich schon als Kind auf seine Weise heilte. Denn dort konnte ich nicht nur einfach sein – ohne Erwartungen, ohne Druck - sondern profitierte ebenfalls von den abgegebenen Terpenen und dem Sauerstoff der Bäume, der Entladung meines überreizten Systems und allgemein der Verbindung mit der Natur.
Trotzdem blieb das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören. Ich nahm mich selbst als anders wahr und fand nur schwer Zugang zu anderen Kindern. Aus diesem Empfinden heraus entwickelten sich früh Selbstzweifel und das Gefühl, nicht wirklich angenommen zu sein. Der Sport wurde in dieser Zeit zu einer wichtigen Konstante in meinem Leben. Er gab mir Ausdruck, Stabilität und Momente von Selbstvertrauen. Meine Familie und einige enge Freundschaften boten mir Halt – auch wenn das Gefühl des Andersseins blieb.
Meine Geschichte ist gleichzeitig eine Geschichte des Krankseins. Schon als Kind war ich häufig krank und erhielt früh zahlreiche medizinische Behandlungen und Medikamente. Infektanfälligkeit, Allergien, Hautprobleme und hormonelle Beschwerden prägten meine Kindheit und Jugend. In der Pubertät kamen starke Akne und Zyklusbeschwerden hinzu, die unter anderem mit Antibiotika und später mit hormonellen Präparaten behandelt wurden. Diese Eingriffe brachten zwar kurzfristige Erleichterung, hatten langfristig jedoch auch Auswirkungen auf mein körperliches und seelisches Gleichgewicht.
Mit zunehmendem Alter entwickelten sich daraus weitere gesundheitliche Herausforderungen: Migräne mit Aura, Panikattacken, Essstörungen, Suchtverlagerungen, chronische Verdauungsprobleme, Asthma, Schilddrüsenunterfunktion, starke Erschöpfungszustände und wiederkehrende Depressionen. Viele Jahre lang versuchte ich zu funktionieren – äußerlich stark, innerlich jedoch zunehmend erschöpft und orientierungslos.
Auch mein erstes Studium brachte mich an meine Grenzen. Ich wollte unbedingt durchhalten und nicht scheitern, doch mein Körper setzte klare Grenzen. Mit therapeutischer Unterstützung wagte ich schließlich einen Neuanfang und wechselte in den Studiengang Soziale Arbeit. Diese Entscheidung erwies sich als großer Wendepunkt: Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte ich mich verstanden, fand Menschen mit ähnlichen Werten und erlebte wieder Freude und Sinn in meinem Tun.
2009 wurde ich Mutter. Mein Kind brachte viel Liebe, Freude und auch Heilung in mein Leben. Gleichzeitig war der Start in die Mutterschaft gesundheitlich sehr herausfordernd: Kaiserschnitt, Komplikationen nach der Geburt, Infektionen und Schlafmangel. Während der Stillzeit verschwanden meine Depressionen zunächst, kehrten danach jedoch verstärkt zurück.
Es folgten weitere schwierige Lebensphasen – eine Trennung, belastende Beziehungen und alte Bewältigungsmuster, in die ich zeitweise zurückfiel. Dennoch schloss ich mein Studium ab und arbeitete engagiert in meinem Beruf. Als alleinerziehende Mutter fühlte ich mich jedoch häufig überfordert und körperlich zunehmend erschöpft.
Eine Mutter-Kind-Kur wurde schließlich zu einem wichtigen Wendepunkt. Dort fand ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder echte Ruhe – und auch den Zugang zu meiner Spiritualität. Kurz darauf zog ich mit meiner Familie aus der Stadt aufs Land, was mir neue Kraft schenkte.
Trotz gesunder Ernährung, Bewegung, Yoga und vieler bewusster Lebensentscheidungen blieb jedoch ein Zustand tiefer Erschöpfung. Ich vertrug immer weniger Lebensmittel, reagierte sensibel auf verschiedenste Einflüsse und fühlte mich oft wie in einem dauerhaften Nebelzustand. Zahlreiche medizinische Untersuchungen brachten immer neue Diagnosen, aber selten echte Antworten.
Ein Gespräch mit meiner damaligen Hausärztin wurde schließlich zu einem weiteren Augenöffner. Sie sprach offen über die möglichen langfristigen Folgen chronischer Erkrankungen und dauerhafter Medikamenteneinnahme. In diesem Moment wurde mir klar: Ich wollte verstehen, was wirklich hinter meinen Beschwerden steckt – und neue Wege finden.
Kurz darauf fiel mir das Buch „Heile deine Schilddrüse“ von Anthony William in die Hände. Zum ersten Mal ergaben viele meiner Symptome ein größeres Gesamtbild. Ich begann Zusammenhänge zwischen Ernährung, Umweltbelastungen, Stress, Emotionen und körperlichen Symptomen zu erkennen.
Anfang 2019 stellte ich meine Ernährung konsequent um – und spürte bereits nach kurzer Zeit deutliche Veränderungen. Schritt für Schritt gewann ich mehr Energie, mehr Klarheit und ein neues Vertrauen in meinen Körper. Diese Erfahrungen wurden zum Beginn eines tiefen persönlichen Heilungsprozesses, der bis heute andauert.
Heute weiß ich: Chronische Beschwerden entstehen selten aus nur einer Ursache. Meist wirken viele Faktoren zusammen – körperliche, emotionale und auch äußere Einflüsse. Genau deshalb braucht auch Heilung einen ganzheitlichen Blick.
Meine eigenen Erfahrungen mit Krankheit, Erschöpfung, emotionalen Krisen und Heilungswegen ermöglichen mir heute ein tiefes Verständnis für Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Viele meiner Klientinnen und Klienten kommen mit Symptomen, die lange unklar geblieben sind: chronische Müdigkeit, Verdauungsprobleme, hormonelle Beschwerden, wiederkehrende Infekte oder das Gefühl, im eigenen Körper nicht mehr richtig zuhause zu sein.
In der Beratung geht es deshalb nicht nur darum, einzelne Symptome zu betrachten. Vielmehr schauen wir gemeinsam auf das große Ganze – auf Lebensstil, Ernährung, Stressbelastung, emotionale Themen und individuelle Ressourcen. Daraus entstehen Wege, die nachhaltig zu mehr Energie, Stabilität und Lebensqualität führen können.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Herausforderungen und auch seine eigenen Stärken mit. Genau dort beginnt der gemeinsame Weg: wertfrei, achtsam und mit dem Blick auf das, was möglich ist.